Feel the rain on your skin. No one else can feel it for you. Only you can let it in. No one else, no one else can speak the words on your lips. Drench yourself in words unspoken. Live your life with arms wide open. Today is where your book begins. The rest is still unwritten.
-Natasha Bedingfield, Unwritten-

Samstag, 9. November 2013

#7 - Onesie-Party

So, noch ein ganz kurzer Post bevor's ins Bettchen geht.
Wir waren heute auf einer Hausparty mit dem Motto "Onesie" eingeladen. Voraussetzung war also, dass man ein einteiliges Kleidungsstueck anhaben musste - also Latzhose, Overall, einteilige Schlafanzuege,... Kleider waren nicht (offiziell zumindest) nicht erlaubt. Wir (Alexie, Luis und ich) waren heute also kurz shoppen und.. tadaa! Schaut selbst, welch tolles Kleidungsstueck ich dabei ergattert habe.. :D

Eine einzigartige Latzhose und ich! haha :D Der Spass hat nur 10$ gekostet. Fuer so ein Teil haette ich nur ungern mehr Geld ausgegeben, zumal ich sie wahrscheinlich niiie wieder anziehen werde.. Ausser vielleicht an Fasching oder so. ;)

So, das wollte ich noch schnell mit euch teilen!
Jetzt muss ich aber ins Bett! ;)

Nightnight! Sleep tight! :)

P.S.: Es war uebrigens wirklich cool, wie die Leute da teilweise dann wirklich gekommen sind: Vom Skianzug, ueber irgendwelche Tieranzuege bis hin zum Caesar-Kostuem war alles dabei. ;) Leider gab es auch ein paar Leute, die ganz normal gekommen sind, aber das war wirklich eher die Ausnahme. ;)

Freitag, 8. November 2013

#6 - Impressions II

Das ist das LDC - Language and Dining Center. Im rechten Teil des Gebaeudes befindet sich die East Dining Hall. Hier essen wir normalerweise und hier finden auch die Deutsch-Mittagstische statt. Im linken Teil des Gebaeudes befinden sich Klassenzimmer und Bueros aller Sprachen-Lehrstuehle. Hier habe ich meine Sprechstunden.

Solche Schilder findet man vor jedem Gebaeude, damit man immer weiss, ob man richtig ist. ;)

Unser riiiiiesen Wohnzimmer!! :)

Unsere tolle Kueche, die wir leider viel zu selten richtig nutzen, da wir ja 3x am Tag in die Mensa zum Essen gehen (was hier uebrigens typisch ist, also nicht wie in Deutschland, wo man die Mensa oft vermeidet.. :p). Donnerstags backt Diana aber immer, da sie donnerstags immer ihren "Russian Tea" anbietet. Oft liege ich in meinem Bett und mache meine Psychologie-Hausaufgaben und ploetzlich faengt es an so lecker zu riechen. Ich folge also dem Geruch, der mich in die Kueche fuehrt, wo Diana wieder was superleckeres gezaubert hat. Ich darf dann als erstes probieren - sie will ihren Russischstudenten schliesslich nichts Schlechtes vor die Nase setzen.. :p


Der "Bald Spot" - ein grosser Platz, auf dem viele Studenten einfach abhaengen. Vorausgesetzt es ist warm genug dazu. Dann sieht er auch viel einladender aus. ;) Die Lichter, die ihr in der Mitte sehen koennt, wurden uebrigens erst letzte Woche aufgebaut. Waehrend der 6-woechigen Winter Break wird der Bald Spot naemlich in eine Eisbahn verwandelt, damit man im Winter darauf Schlittschuhfahren kann. Und damit man das auch machen kann, wenn es dunkel ist, wurden die Lampen aufgebaut. ;) Saucool, oder? :D
Im Hintergrund (links) seht ihr uebrigens "Sayles" - der ultimative Treffpunkt fuer alle Studenten (wenn es zu kalt oder zu warm ist u auf de Bald Spot abzuhaengen). Hier ist das post office, ein "cafe", bei dem man zu jeder Zeit (bis 1 Uhr morgens) essen und trinken bekommt, der book store, viele gemuetliche Sitzecken, ein Computerraum uuund Billardtische (wo Alexie und ich mittlerweile regelmaessige Gaeste sind^^).


Das hier ist die Bibliothek - die Gould Library. :) Sie sieht vielleicht klein aus, aber sie ist 4stoeckig. Man kann noch viiiel weiter nach unten gehen. Je weiter man nach unten geht, desto leiser muss man uebrigens sein. ;)
Und das hab ich da heute ausgeliehen. Am Sonntag schau ich mit den Studenten "Lola rennt". Den anderen Film will eine Deutschdozentin naechstes Semester anschauen und wir wollten ihn vorab mal anschauen.



#5 - Impressions


Soooo schoen bunt sah es hier im Herbst aus. Mittlerweile ist der Winter hier leider schon angekommen... Vorgestern hat es ein bisschen geschneit und der Schnee liegt teilweise noch. Welcome to MinneSNOWta! ;)

Unser Haeusle. ;)

Mein Zimmer. Das war am allerersten Tag. Deswegen sieht es da noch so leer aus. ;)

Das ist ein Teil des Freizeitparks IN (!!) der Mall of America! Crazy!! :p

Mitten in der Mall (neben dem Lego-Laden) sind mehrere riiiiesige Figuren aus Lego aufgebaut. Damit ihr eine Vorstellung habt wie gross die tatsaechlich sind, hab ich mich einfach mal davor gestellt (und ich stehe mindestens noch 5 Meter davon entfernt...!).

Der Eingang des Aquariums, das auch in der Mall of America ist. Desweiteren kann man in der Mall auch noch eine Minigolfanlage und ein Kino finden. ;) Und natuerlich ca. 2454132156 verschiedene Laeden. :D

Eine Haelfte des Lyman-Lakes, der zum Campus gehoert. :)
 
CARLETON COLLEGE!! :)
(Im Hintergrund: Skinner Memorial Chapel)


...More pictures about to come!
Stay tuned! :)
 

Freitag, 11. Oktober 2013

#4 - Freizeit

So, hello again. ;) Ich erzaehle einfach mal randomly weiter..


Freizeit

Was mache ich hier so, wenn ich gerade nicht arbeite oder irgendwas fuer meinen Psychologiekurs machen muss?
An unserem ersten Wochenende hier waren wir gleich mal in Minneapolis. Einfach um die Stadt so ein bisschen kennenzulernen und es hat mir supergut gefallen. Minneapolis ist eine "typische" amerikanische Grossstadt (und dabei ist sie gar nicht soooo gross^^). Die Leute dort sind alle supernett, wofuer sie im uebrigen auch bekannt sind und es gibt ueber diesen Stereotyp sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag - schaut mal unter "Minnesota Nice". Der Stereotyo hat sich aber auf jeden Fall bestaetigt. Einmal standen wir beispielsweise relativ planlos rum und haben uns ueberlegt in welche Richtung wir jetzt laufen um zu einer Bank zu kommen. Eine Frau, die uns wohl angemerkt hat, dass wir keine Ahnung haben, hat uns dann einfach angesprochen und uns superlieb weitergeholfen. Und das war nur ein Beispiel von "Minnesota Nice"; es gab auch noch andere Faelle an diesem Tag. :) Was haben wir den ganzen Tag so in Minneapolis gemacht? Wir sind einfach durch die Stadt und einige Laeden gebummelt, waren was essen (bei Panera Bread - Lisa, du hattest recht: suuuperlecker!!) und haben einen schoenen Tag genosssen. :) Dieses Wochenende gehen wir uebrigens wieder nach Minneapolis, oder zumindest in die Richtung: Wir werden shoppen gehen. In der Mall of America!! Das ist eine riiiiesige Mall, in der es sogar einen kleinen (?) Freizeitpark gibt! Ja, ihr habt richtig gehoert: Einen Freizeitpark! Verrueckt! Ich freu mich schon und bin gespannt wie gross sie tatsaechlich ist. Ich werde berichten. ;)
Was machen wir sonst so in unserer Freizeit? Wir waren schon oft in downtown Northfield - in Bars, Restaurants, Klammottenlaeden,... Aber eigentlich muss man wirklich nicht vom Campus um etwas zu erleben. Hier gibt es immer was zu tun. Wir haben beispielsweise unser eigenes Kino, in einem der Collegegebaeude; wir haben einen eigenen Club/Bar, in dem jedes Wochenende irgendwelche Konzerte sind; und natuerlich ist immer irgendwo eine "Haus"party. Und meistens nicht nur eine. Ich erzeahl euch einfach mal von vorletztem Samstagabend: Zuerst gingen wir in eine Turnhalle, in der ein "Dance" stattfinden sollte. Das heisst: Viele (sehr!) betrunkene Studenten, die versuchen, sich irgendwie toll zur Musik zu bewegen und damit die Aufmerksamkeit des anderen (oder bei manchen Studies auch die aufmerksamkeit des gleichen) Geschlechts zu erregen. Da aber alle so betrunken sind, sieht das alles eher total merkwuerdig und unbeholfen aus und die Stimmung ist dementsprechend auch nicht so klasse. Dazu kommt noch, dass auf der "Party" eigentlich nur Freshmen (also ganz neue Studenten) waren, die zum ersten Mal in ihrem Leben alleine leben und dementsprechend meinen, sie muessen jetzt ordentlich auf den Putz hauen. Ich hoffe, ihr koennt euch jetzt ein Bild machen. :P Wir hatten jedenfalls nach 10 Minuten genug und wollten weiter - in die Bar auf dem Campus, in der ein Konzert stattfand. Diana, die russische LA, wollte allerdings auf dem Dance bleiben, weil sie einige Russischstudies getroffen hatte. Okaz, also zogen Alexie, Luis und ich weiter in die Bar. Leider war die Stimmung im Club aehnlich wie die auf dem Dance, was Alexie dazu brachte, nach 10 Minuten heimzugehen, weil sie meinte, dass wir sowieso keine gute Party mehr finden wuerden. Luis und ich wollten aber noch nicht aufgeben und nach 15 schleppenden Minuten in der Bar gingen wir raus und schlenderten ueber den Campus in der Hoffnung, jemandem zu begegnen, der uns zu einer richtigen Party bringen konnte. Und siehe da: Wir trafen Henry, ein Sophomore, den wir durch Alexie kannten. Wir haben ein bisschen mit ihm gequatscht und einige Minuten spaeter waren wir auf dem Weg zu einer Geburtstagsparty von einer Freundin von Henry. Diese Party fand in einem der Campushaeuser statt, in dem das Geburtstagskind wohnte. Leider war das Geburtstagskind nicht mehr auf ihrer eigenen Party, sondern zu einer anderen, in einem anderen Haus weitergezogen. Wir machten uns also auch auf den Weg dorthin. Und uff! Das zweite Haus war gerammelt voll mit Studenten!! Man kam kaum von einem Ende zum anderen, laute Musik, Schweissgeruch und es war so stickig, dass Henrys Brillenglaeser beschlugen. Die Party war genau so, wie man sie aus diesen typisch amerikanischen Collegefilmen kennt. Mehr sag ich dazu nicht. :D Irgendwann wurde es uns aber auch dort zu bloed und wir zogen zu einer anderen Party in einem anderen Haus weiter und da war die Stimmung einfach nur super und wir blieben dort bis zum Schluss. Schluss heisst halb 2 - da sind hier leider alle Parties vorbei. :D Sehr gewoehnungsbeduerftig! :p So, jetzt wisst ihr wie hier so die typischen Wochenenden aussehen. ;) Irgendwo findet immer eine Party statt und man kann in die Haeuser einfach reinlaufen - ob man den Gastgeber jetzt kennt oder nicht. :D Dieses Wochenende sind wir auf 2 Parties eingeladen - ich bin gespannt^^
Unter der Woche machen wir im Normalfall nicht so viel - dazu bleibt einfach keine Zeit. Ich versuche unter der Woche viel Sport zu machen, damit das amerikanische Essen nicht so anschlaegt. :D Ich gehe entweder im campuseigenen Wald joggen oder ins campuseigene Fitnessstudio, das man als Student hier einfach so benutzen kann - saucool!! :D
Diese Woche hatten wir super Wetter (meisten so zwischen 20 & 25 Grad), sodass Alexie und ich jede freie Minute draussen verbracht haben. Wir haben an einem der Seen hier auf dem Campus gechillt oder auf dem Bald Spot - sehr relaxing! ;)
So, jetzt habt ihr hoffentlich einen kleinen Einblick. :)


Was war sonst so diese Woche?
Das Uebliche: 2x Lunchtable und office hours. Gestern Abend habe ich einen Deutschen Filmabend veranstaltet, bei dem wir "Good Bye Lenin" angeschaut haben - aud Deutsch natuerlich mit deutschen Untertiteln. Der Film kam bei den 3 Leuten die kamen (:D) sehr gut an. ;) Dann musste ich diese Woche zum Arzt - Tetanus-Impfung auffrischen- und ich habe mir einen neuen Laptop gekauft, weil meiner leider den Geist aufgegeben hat. :(
Viel Neues gibt es also nicht. Ihr seht, der Alltag kehrt hier langsam aber sicher ein. Aber ich geniesse jede Sekunde! :)

Donnerstag, 3. Oktober 2013

#3 - Über meinen Job hier und das Studieren

Viel ist passiert seit dem letzten Post. :D Ich fange einfach mal randomly an zu erzählen...


Being a language assistant

Mittlerweile bin ich schon mittendrin in meinem Job als Fremdsprachenassistentin.
Wie sieht mein Alltag so aus?
Zweimal pro Woche veranstalte ich, wie ich ja im letzten Post schon erzählt habe, einen Mittagstisch. Letzte Woche am Dienstag fand der zum ersten Mal statt (und war auch insgesamt die erste "richtige" Veranstaltung, die ich hatte) und es war ein absoluter Erfolg!! Es waren ca. 18 Leute da, was ein HAUFEN ist. Die anderen LAs hatten alle nicht so viele Leute bei ihren Mittagstischen! Wuhu! :) Außerdem waren auch noch 2 Deutschdozentinnen, Lydia und Anne, da, was gut war, da ich mich ja nicht mit allen Studenten gleichzeitig unterhalten konnte! :P Was ich auch toll fand, war, dass sowohl Anfänger (sogenannte 101 students) als auch fortgeschrittene Studenten da waren. Mit den fortgeschrittenen Studenten kann man natürlich schon ein komplettes Gespräch auf Deutsch führen, was mit den Anfängern, die zu diesem Zeitpunkt gerade mal eine Woche Deutschunterricht hatten, ja noch nicht möglich ist. Aber die Floskeln kannten sie ja zu diesem Zeitpunkt schon und so konnten sie zumindest ein bisschen in den Genuss kommen Deutsch zu reden. ;) Die Deutschdozenten waren nach dem Mittagstisch auf jeden Fall total begeistert, weil so viele Leute da waren - das ist normalerweise wohl oft nicht so gewesen. Yeah! :D Am Donnerstag letzte Woche und am Dienstag (also gestern) waren dann auch nicht mehr ganz so viele da (nur noch jeweils so 8-10), aber die Deutschdozenten fanden das ganz unbedenklich und immernoch eine super Zahl. Na also! Puh! :) Auf jeden Fall macht es super Spaß, sich mit den Studis auf Deutsch zu unterhalten. ich finde es vor allem klasse, wie motiviert sie sind und immer was Neues dazu lernen wollen. Echt cool! :) Die 101 students können mittlerweile übrigens auch schon überraschend gut deutsch! Natürlich können sie immernoch keine komplette Unterhaltung auf Deutsch führen, aber sie verstehen (nach gerade mal 2 (!!!) Wochen!) schon sooo viel. Man kann sie also einfach auf deutsch anquatschen und sie antworten dann so gut es geht auf Deutsch und wenn sie nicht mehr weiter wissen switchen sie einfach auf Englisch - faszinierend! :) Das Tempo in dem sie Deutsch (und eigentlich auch alles andere) lernen ist echt krass. Alles geht so schnell! In gerade mal 2 Wochen hatten sie schon 2 Vokabeltests und eine Arbeit. Der Wahnsinn! :P
Am Samstag stand "Deutsche Küche" an. Ich habe mit den Studie Kässpätzle gemacht, was auch superspaßig war! Das einzige was ein bisschen ärgerlich war, war, dass sich ca. 15-20 Leute angekündigt hatten und im Endeffekt "nur" 8 kamen. Hatte also viel zu viel vorbereitet und war am Anfang doch etwas enttäuscht. Als ich den Deutschdozenten jedoch davon erzählt habe, waren sie begeistert, dass so viele Leute gekommen sind. Scheint wohl auch nicht unbedingt so üblich zu sein, dass da viele kommen. Also ist meine Enttäuschung ganz schnell wieder verflogen und ich hab mich einfach nur gefreut. Die Kässpätzle kamen übrigens super an! :)
Diese Woche am Sonntag werde ich einen Kaffeeklatsch veranstalten. Da werden dann (hoffentlich auch wieder^^) viele Studenten kommen, Kaffee trinken, Kuchen essen und einfach über Gott und die Welt quatschen. :) Ich bin gespannt! :)
Ansonsten habe ich 4x pro Woche Sprechstunde (Mo-Mi 20-21 Uhr & So 19-21 Uhr). Da können die Studenten dann einfach spontan vorbeikommen und mich mit Fragen oder allem was sie so belastet bombardieren und ich versuche ihnen zu helfen. Manchmal kommt auch gar niemand, was aber auch okay ist - da kann ich die Zeit dann einfach für meine eigenen Hausaufgaben nutzen. ;) Die Studenten die bis jetzt so vorbeigeschneit sind, waren meistens 101 students, die ihre Aussprache üben wollten. So putzig sag ich euch. :) Und es ist gar nicht so einfach ihnen zu erklären, wie wir bestimmte Laute machen, weil es einfach so selbstverständlich für mich ist. Aber mit ein bisschen Kreativität bekomm ich die richtigen Laute doch immer irgendwie aus ihnen heraus. Wenns sein muss, singe ich sogar mit ihnen! :D
Ah, an meinem ersten Donnerstag hier musste ich eine Präsentation über deutsche Politik, die Wahl und die deutschen Parteien halten. Leider habe ich mit Politik ja nicht soo viel am Hut und hatte ein bisschen ziemlich großen Respekt vor der Präsentation, die im Übrigen nicht nur für Deutschstudenten, sondern für ALLE, die es interessiert war! Uff! Es kamen ca. 20 Leute (eigentlich nur Deutschstudenten *haha*) und es war ein voller Erfolg! Wuhu! :D Die anderen LAs waren übrigens superlieb und haben mich total unterstützt. Alexie war sogar bei der Präsentation dabei und hat mir immer motivierend zugelächelt! :P Nach der gelungenen Präsentation waren wir dann erstmal in einem nahegelegenen "Diner" und haben - zur Feier des Tages - einen Burger gegessen und ein Bier getrunken! :D
Ansonsten war ich 2x in einer fortgeschrittenen Klasse dabei, in der ich einmal mit den Studenten über die Wahlergebnisse und einmal über die Unis in Deutschland diskutiert habe. In der Klasse sind übrigens nur 3 Leute! :P Aber alle supernett! :)
Einmal musste ich in Lydia's Klasse unterrichten, da sie keine Stimme mehr hatte. Es war eine Anfängerklasse und ich musste ihnen unter anderem den Akkusativ beibringen. Und dabei so viel wie möglich auf Deutsch reden. Es lief ganz okay, aber ganz zufrieden war ich nicht. Ich hatte allerdings auch nicht wirklich Zeit mich auf die Stunde vorzubereiten. Naja.. ;)
Am Freitag, 20.9, war hier die Student Organization Fair. Das bedeutet alle studentischen Organisationen und Clubs haben sich auf dem Bald Spot versammelt, wo jeder einen Tisch hatte und Werbung für sich machen konnte. Wir language associates hatten auch jeweils einen "Stand" und haben Werbung gemacht. Ein paar Leute (die keine Deutschstudenten sind, sondern einfach nur ein bisschen Deutsch können) konnte ich für meine German activities dazu gewinnen! :) Bei dieser Fair habe ich übrigens auch Emma kennengelernt. Emma ist eine Studentin, die 3 Jahre lang in Deutschland gelebt hat und gerne wieder mehr Deutsch reden möchte, weil ihr Deutsch doch etwas eingerostet ist. Leider kann sie nicht zu den regulären Mittagstischen kommen, also hat sie mich gefragt, ob wir uns einmal pro Woche treffen können und quatschen können. Ich hab natürlich ja gesagt und jetzt essen wir jeden Mittwoch zusammen Mittag. :)
Ansonsten bin ich viel am Organisieren, am Plakate basteln und E-mail schreiben, um auf meine Veranstaltungen aufmerksam zu machen - irgendwas gibt es also immer zu tun. :P
So, mehr fällt mir zu diesem Thema gerade nicht ein. :P


Unterricht

Ich hab euch ja im letzten Post schon erzählt, dass ich pro Term einen Kurs belegen muss und das ich mich für "African-American History I" entschieden habe. Tja, Pustekuchen! :D Haha! Aber von vorne...
Zum Glück hat Alexie die gleiche Wahl getroffen und wollte denselben Kurs belegen. Wir hatten bevor der Kurs zum erstem Mal stattfand schon von vielen gehört, dass der Professor zwar super ist, aber viel von einem verlangt. Am Montag gingen wir dann also schon etwas nervös hin und ich sag es euch: es war der Horror! Ich hab mich soo doof gefühlt! :D Es ging halt vor allem darum irgendwelche Konzepte kritisch zu hinterfragen, was an sich ja super interessant ist und ich ja auch schon oft in BA gemacht habe, aber irgendwie konnte ich da auf Englisch nicht so schnell mitdenken. Ich war sooo frustriert!! Zum Glück ging es Alexie genauso! Aber es kam noch schlimmer: Als Hausaufgabe mussten wir ca. 100 Seiten lesen (bis Mittwoch), 2kurze Paragraphen schreiben und einen Aufsatz über 2 Seiten. Ich saß soo ewig dran! Die Texte, die wir lesen mussten waren auch so kompliziert geschrieben, ich hab oft einen Satz 5x lesen müssen bis ich geschnallt hab, was die jetzt von mir wollen. Ich saß wirklich den ganzen Dienstag über an der Hausaufgabe - bis 1 Uhr nachts als ich dann einfach keine Konzentration mehr hatte und den Aufsatz mehr als unzufrieden abschickte. Frustration pur! Ich schrieb Alexie am nächsten Morgen und wollte wissen wie es ihr ergangen ist.. Ihr ging es ganz genauso. Allerdings hatte sie nicht tagsüber mit der Hausaufgabe angefangen wie ich, sondern erst abends. Und so saß sie bis 5:50 Uhr morgens dran. Schließlich hat sie ihren Aufsatz auch unzufrieden abgeschickt, weil sie keine Zeit mehr hatte dran zu feilen, da die Deadline um 6:00 Uhr war. Eigentlich hätten wir um 11:30 die zweite Stunde gehabt, aber wir wollten beide nicht mehr hin. Das mit den Hausaufgaben wäre jeden Tag so gewesen und darauf hatten wir beide keine Lust... Wir sind ja schließlich nicht nur hier um Hausaufgaben zu machen.. :P
Wir mussten uns also einen anderen Kurs suchen und wir wurden fündig: Principles to Psychology! Wir gingen also hin, sprachen mit dem Prof, der meinte, dass wir gerne in seinen Kurs kommen dürfen und ja, da sind wir jetzt. Und mir gefällt es mehr als gut!! Die beiden Professoren, die den Kurs zusammen unterrichten, sind supercool und die Themen über die wir reden sind superinteressant. Wir müssen zwar auch für diesen Kurs jedes Mal was lesen, aber bei weitem nicht so viel und es ist nicht so tragisch, wenn man es mal nicht schafft. :) Insgesamt schreiben wir in Psychology 2 Aufsätze und 3 Klausuren. Den ersten Aufsatz müssen wir bis Freitag schreiben und die erste Klausur findet am Montag statt. Ich bin ja mal gespannt.. Drückt mir die Daumen! :)


So, das war jetzt mal soweit alles zu diesen beiden Themen. Erfahrt nächstes Mal mehr zu "Freizeit" und "Reisen". :D

Was steht bei mir heute noch so an? Nachher habe ich noch Sprechstunde und danach muss ich mit Alexie in den "Psychologie-Computerraum". Wir brauchen ein paar Statistiken, über die wir dann den Aufsatz schreiben müssen und die bekommt man nur in diesem Raum, der leider immer nur abends von 20-24 Uhr geöffnet ist.. Das ist hier übrigens auch krass: Alle Gebäude und Räume sind hier so lange geöffnet (die Bib sogar bis 1 Uhr!), da wirklich teilweise so lange irgendwelche Sachen stattfinden. Die Carleton Studenten sind sowas von eingespannt, dass sie wirklich oft bis mitten in der Nacht dran sitzen und mit Hausaufgaben und ähnlichem beschäftigt sind! der Wahnsinn! Ich werde mich nie wieder beschweren wenn ich wieder in Deutschland bin! Haha! (oder zumindest die ersten 2 Wochen nicht :P)

Donnerstag, 12. September 2013

#2 - Über das Oktoberfest und tausend andere Aufgaben :)

Gestern (Mittwoch) war zum Glück weniger bürokratisch als die beiden tage davor, an denen wir ja nur mit Papierkram beschäftigt waren. :)
Wir LAs trafen uns um 9 zum Frühstück und gingen danach zu unserem einzigen offiziellen Meeting an diesem Tag. Wir mussten zu M. ins Büro, die für das ganze Offizielle der Sprachen zuständig ist.
Nach dem Meeting hab ich dann noch bei den Deutschprofessoren und -dozenten (sind ja insgesamt nur 3 in diesem term :P) vorbeigeschaut um mich vorzustellen und mal genauer zu planen, wann ich welche activity anbieten kann.
R. kannte ich ja schon, L. und A. habe ich gestern erst kennengelernt. (Sorry, dass ich die namen nicht ausschreibe, aber ich weiß ja nicht ob das ihnen so recht wäre :P). Die beiden sind auf jeden Fall auch super nett. L. ist noch ziemlich jung und ursprünglich aus Norddeutschland und A. unterrichtet jetzt ihr letztes Jahr hier am College bevor sie in Rente geht. Sie ist Amerikanerin.
Jedenfalls sieht es jetzt so aus, dass ich voraussichtlich 2x pro Woche lunch mit den Deutschstudenten haben werde, bei dem wir uns dann nur auf deutsch unterhalten. Das wird wahrscheinlich dienstags und donnerstags sein. Außerdem werde ich noch eine Veranstaltung pro Woche anbieten (ich nenne sie bis jetzt immer "die Wundertüte"), bei der wir dann immer was anderes machen können - mal gemeinsam kochen, mal einen deutschen Film schauen, mal zusammen deutsche Musik hören (und dabei natürlich quatschen, mal über die verschiedenen Regionen in Deutschland plaudern,... Je nach Lust und Laune eben. 2x pro Woche habe ich auch office hours, also eine Art Sprechstunde, bei der die Studis dann vorbeikommen können, wenn sie Probleme mit ihrem Deutsch, Hausaufgaben,.. haben. Außerdem werde ich irgendwann Anfang Oktober ein Oktoberfest veranstalten - hab ja nicht umsonst mein Dirndl mitgebracht. ;) Da werde ich in den nächsten Tagen noch viel dafür organisieren müssen. Muss beispielsweise schauen, ob unser College-Caterer uns da (mit halbwegs typisch deutschem Essen) beliefern kann, wo genau es stattfindet, wie viel Platz da ist, ob es nur für Deutschstudis ist oder auch für andere Studenten und natürlich hab ich auch ein Budget, das ich einhalten muss. Crazy! :D Außerdem wird nächste Woche ein sogenanntes "Student Organization Fair" stattfinden. Das ist eine Veranstaltung bei der alle Organisationen des College sich auf dem bald spot versammeln, wo jede einen Stand hat und sich sozusagen vorstellt. Ich werde da voraussichtlich auch einen Stand haben, wo ich dann die activities vorstellen werde. Das muss natürlich auch noch organisiert werden. Nächste Woche Freitag muss ich dann auch noch eine Presentation über die Bundestagswahl halten, die ich auch irgendwann noch machen muss. Außerdem muss ich noch ein paar Plakate für die veranstaltungen designen, ein kleines paper über mich schreiben, auf dem ich mich den Studis vorstelle, eine facebook Gruppe erstellen, der die Studenten dann beitreten können,... Ihr seht, ich bin also jetzt schon total beschäftigt! :P
Ah, und ich muss ja einen Kurs pro term belegen. Und ich hab mich jetzt für einen entschieden. Und zwar für "African American History". Gestern hab ich das Okay vom Professor bekommen. Der Kurs wird (wie die meisten anderen Kurse) 3x pro Woche stattfinden: montags, mittwochs und freitags. Das bedeutet also auch nochmal einen Haufen Arbeit, aber ich freu mich drauf! ;)

Gestern Abend war übrigens der erste Abend, an dem wir LAs abends noch ziemlich fit waren und deshalb hingen wir gestern Abend alle hier bei Diana und mir im apartment rum. Der Jetlag ist damit offiziell besiegt!! :D

So, jetzt muss ich aber los. Heute steht noch die "Academic Fair" an. Das ist eine Veranstaltung für die neuen Studenten (=freshmen), bei der sie die Professoren und Mitarbeiter der einzelnen departments/Lehrstühle kennenlernen können. Da bin ich natürlich auch dabei um die neuen Deutschstudenten kennenzulernen. Ich freu mich! :)

Mittwoch, 11. September 2013

#1 - Über das Ankommen und die ersten Tage

So, mittlerweile bin ich schon 3 Tage hier und mir gefällts hier super!
Aber mal von Anfang an..
Am Samstag ging es also wieder mal los nach Amerika. Um 14 Uhr ging mein Flug von Frankfurt. Nach einem tränenreichen Abschied machte ich mich also auf den Weg zu meinem neuen Abenteuer. Der Flug nach Reykjavik verging ziemlich schnell. Leider hatte er etwas Verspätung, was bedeutete, dass ich in reykjavik von Gate 2 zu Gate 27 hetzen musste, nur um dann festzustellen, dass auch mein zweiter Flug nach Minneapolis Verspätung hatte. Der 6 1/2 Stunden lange Flug zog sich leider ein wenig, was auch daran lag, dass ich eigentlich nicht schlafen konnte. Und endlich hieß es dann "Please put on your seatbelts!" - Landung! :)
Angekommen musste ich erstmal durch die immigration, was sich ewig zog, da nur 2 immigration officers da waren und eine endlos scheinende Schlange an Menschen. Nach ca. 45 Minuten war ich dann endlich durch. Koffer geschnappt (was gar nicht so einfach war, da sie beide leider recht schwer waren^^) und auf die Suche nach R. gemacht, der mich vom Flughafen abholen wollte. Ich hetzte also durch den Flughafen, weil es mir wirklich leid tat, dass er schon so lange warten musste und nach einigen Minuten hektischer Suche fand ich ihn dann. Wir fuhren dann also nach Northfield, was ca. 35-40 Minuten dauerte und unterhielten uns größtenteils über das College und alles was damit zu tun hat. :) In Northfield angekommen zeigte er mir dann mein apartment, das ich mit der LA (=language assistant=Fremdsprachenassistentin) teilen sollte. Und ich sags euch: Unsere Wohnung ist riiiiesig!! Mir ist wirklich die Kinnlade runtergefallen. Wir haben jeweils ein Schlafzimmer, ein riesiges Wohn- und Esszimmer, ein Bad, eine große Küche und einen riesigen Wintergarten! (Bilder folgen!) Der absolute Hammer! Er ging dann und sagte mir, er würde mich morgen um 4 abholen und mir Campus und Stadt zeigen.

Am nächsten Tag (Sonntag) wachte ich dann schon um 5 morgens auf - Hello Jetlag! - lag dann aber noch bis 8 faul rum. Schließlich machte ich mich fertig und auf den Weg in die Mensa um zu frühstücken. Leider war die Frühstückszeit schon um als ich ankam. Da ich allerdings sowieso keinen großen Hunger hatte, beschloss ich den Campus und die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Und was kann ich sagen? Der Campus ist superschön und die Stadt ist auch total schnucklig! :D An diesem Wochenende war in Northfield auch ein Stadtfest und deshalb war in der Stadt viel los. Das Fest wird gefeiert, weil die Bürger von Northfield im 19. Jahrhundert einen bekannten "Banditen" -Jesse James- nach einem versuchten Banküberfall in die Flucht geschlagen haben. Irgendwann während ich so durch die Stadt lief, sah ich, wie viele Menschen auf den Gehwegen neben der Straße, die abgesperrt war, stehen blieben. Ich lief also auch hin und plötzlich kamen altmodisch gekleidete Männer auf Pferden angeritten und spielten mit Schreckschusspistolen den Überfall nach. :D War ganz interessant ;) Danach bin ich dann noch schnell ein paar Sachen einkaufen gegangen und wieder zurück nach Hause, wo ich mein zeug ausgepackt hab.
Um 4 kam dann R. um mir die versprochene Campustour zu geben. Und womit holte er mich ab? Mit einem Golfcart mit dem wir über den Campus düsten. ;) War total witzig. Schließlich fuhren wir noch durch die Stadt (mit dem Auto allerdings), wo er mir auch viele Sachen zeigte. Um 6 gingen R., seine Frau M. und ich dann noch essen. Wir fuhren in eine Ministadt, die ca. 20 min. entfernt lag, wo wir in ein typisch amerikanisches Diner gingen. Total urig. :) Die beiden sind wirklich supernett und wir haben uns gut unterhalten. Daheim angekommen wollte ich dann eigentlich nur noch schlafen... Eigentlich...
Bevor ich ins Bett ging, wollte ich allerdings noch ein, zwei folgen "Friends" schauen. Ich wunderte mich schon, wo die russische LA bleibt, die immernoch nicht eingezogen war. Während ich also DVD schaute, dachte ich manchmal, dass sie gekommen ist, weil ich irgendwelche Geräusche gehört hatte. Ich drückte also schnell auf Pause um zu lauschen, aber ich hörte nichts mehr. So ging das ca. 3 Mal. Irgendwann hörte ich dann aber einige Stimmen auf russisch und englisch reden. Aha, jetzt war sie also da. Ich wollte gerade aus dem Zimmer gehen um mich vorzustellen als es klopfte und eine Frau hektisch die Tür aufmachte. Sie erschrak, ich erschrak. Dann sagte sie: "Oh hi, you must be Bianca. Were you sleeping?" - "Yeah, kinda." - "Well, we've been trying to get in the apartment for like half an hour. We rang the bell, we called you on the phone, but you didn't open!" Ooooops! :D Peinlich! Ich hab wirklich nicht gehört, dass da jemand klingelt (die Klingel ist auch wirklich leise!) oder anruft. :D Naja :D Jedenfalls wurde dann aus meinem früh ins bett gehen nichts, weil ich dann noch mit der russischen LA gequatscht hab. Sie heißt übrigens Diana, ist 22, kommt aus Moskau und ist ne ganz Liebe. :)

Am nächsten Tag trafen wir uns mit den anderen LAs um 8:15 Uhr zum Frühstück. Die anderen LAs sind Luis, 22, aus Spanien; Lu, 30, aus China; Mei, 22, aus Japan und Alexie, 24 aus Frankreich. Alexie ist jetzt schon das zweite Jahr hier und kennt sich natürlich perfekt aus, was ganz gut ist. ;) Alle sind auch wirklich nett, aber irgendwie hab ich hier auch noch gar niemanden getroffen, der unsympathisch, eingebildet oder unhöflich wäre.
Nach dem Frühstück ging es dann um 9 los mit verschiedenen Treffen, bei denen v.a. Organisatorisches besprochen wurde. Wir waren eigentlich den ganzen Tag mit den "normalen" internationalen Studenten zusammen und redeten über Kurse, die wir belegen können, Social Security Numbers, Führerscheine, ... Offiziell sollte das ganze für uns LAs bis 17:30 Uhr gehen (mit kleinen Pausen zwischendrin), aber unsere letzte activity des Tages war in 12 verschiedenen Gruppen jeweils einen Sketch zu einem bestimmten Thema aufzuführen. Leider schafften wir es nicht mehr sie aufzuführen, also mussten wir alle um 20:30 Uhr nochmal kommen (die "normalen" internationalen Studenten hätten das sowieso gemusst; wir LAs aber nicht :-/), die Sketche aufführen und sie erörtern. :P Um kurz nach 10 waren wir dann endlich daheim! Musste dann noch kurz n paar Mails beantworten und dann bin ich totmüde ins Bett gefallen! In der Mittagspause beim Mittagessen hab ich übrigens meine erste "Deutsch-Connection" geknüpft. Ich hab mich mit Diana über Germany unterhalten und plötzlich sagt der Typ, der in der Schlange hinter mir steht: "Ah Germany. Sprichst du also ein bisschen deutsch?" - "Ja, ich bin aus deutschland und ich bin die neue LA." - "Ah, cool! Ich bin letztes Jahr immer zu dem deutschen Stammtisch gegangen um da etwas deutsch zu reden. Gibt es die dieses Jahr auch wieder. Ich würde gerne wieder hingehen!" Yes! Erster Kontakt! Meine Aufgabe ist es ja, solche deutschsprachigen Stammtische und dergleichen zu organisieren und die Studenten dann zu motivieren zu kommen und Deutsch zu reden. Er hat mir auf jeden Fall gleich seine E-mail-Adresse gegeben und meinte, ich soll ihm schreiben, wenn das erste Mal so ne activity stattfindet. Wird gemacht! ;) Hab mich auf jeden Fall super gefreut! :)

Heute ging es dann weiter mit Organisatorischem. Allerdings waren wir heute ohne die normalen Studis unterwegs. Nach viel viel mehr Bürokratie gingen wir dann zum Abschluss noch zur Bank um unsere accounts zu eröffnen. Dann gingen wir Abendessen, was heute allerdings nicht in der Mensa stattfand, sondern auf dem "bald spot". Der bald spot ist ein ziemlich großer Platz auf dem Campus, wo sich die Studenten oft versammeln. Heute versammelten sich die Studenten da, weil heute der Tag war, an dem die neuen Studenten, die freshmen, ankamen und auf dem Campus einzogen. das war so unglaublich sag ich euch. Die Eltern bringen ihre Kiddies hierher. Am "Eingang" vom College standen den ganzen Tag "alte" Studenten, die schon länger hier studieren und cheeren und jubeln den Autos mit den freshmen bzw. den freshmen die mit ihren Eltern an ihnen vorbeilaufen zu. Unglaublich! Wir LAs sind auch mal an staunend auf sie zugelaufen und auch uns wurde zugejubelt, ein Tunnel aus Menschen geformt, durch den wir durchlaufen mussten und schließlich mussten wir noch einem als Kuh verkleideten Typ High Five geben. erst dann konnten wir weiter. :D Verrückt! :D
Nach dem Essen gingen wir dann noch ins Language House, wo alle Studenten wohnen, die irgendeine Sprache studieren. Bis jetzt wohnten die LAs auch immer mit im Language House, doch seit diesem Jahr ist das nicht mehr so. Alexie, die aber ja schon letztes Jahr LA war, hatte noch Sachen im Keller, die sie holen wollte. Also sind wir mit und plötzlich war es wie Geburtstag , Weihnachten und Schatzsuche zusammen. Für jeden von uns LAs wurde von den LAs vom letzten Jahr Sachen im Keller zurückgelassen, die sie nicht mehr brauchen und an uns weitergeben wollen. Maria, die deutsche LA, hat mir total viel Zeug dagelassen. Darunter eine Lampe, Bücher, DVDs, einen Block, eine Schere, nen Radiowecker,... Die Kisten waren überall im Keller verteilt und man musste suchen, wo was für einen stand. Meine Kisten waren dann mit "German LA" beschriftet - Schatzsuche, ich sags ja! ;) Außerdem konnte ich nen Spiegel ergattern, der lieblos in eine Ecke gestellt wurde. Darüber hab ich mich auch total gefreut, weil ich mir eh noch einen kaufen wollte! :D Schließlich haben wir das ganze Zeug heim transportiert und jetzt sitz ich hier und schreib euch. ;)

Mehr gibt es im Moment nicht zu erzählen. Der nächste Eintrag kommt aber bestimmt!!!
...Hoff ich zumindest. Ihr kennt mich ja... ;)



Fun Fact: Ein Jahr auf dem College hier kostet ca. 55.000$!